DIN Spezifikation für IOT Geräte

Am 06.05.2019 veröffentlichte Das deutsche Institut für Normung (DIN) erstmals eine Spezifikation zur Informationssicherheit von IoT Geräten.
Diese Spezifikation enthält IT Sicherheitsanforderungen und Empfehlungen zur Nutzung von privaten IoT Geräte.
Ein wichtiger Schritt um endlich einen Mindestsicherheitstandart für Smart Home Produkte einzuführen.
Den die Sicherheitslücken in den internetfähigen IoT Geräte sind enorm.
Cyper Kriminalität nimmt immer weiter zu und die Smart home Geräte haben dem kaum etwas entgegen zu setzen. Mindestsicherheitsstandarts sind daher unabdingbar um den Verbraucher vor Hacking zu schützen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der informationstechnik (BSI) hat das erkannt und begrüßt die Einführung der Spezifikation.
Eine Grundlage zur Ausgestaltung des IT Sicherheitskennzeichens der Bundesregierung im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0. ist damit geschaffen.
Auch an der Überlegung einer europäischen Normung wird, laut BSI Präsident Arne Schönbohm, gearbeitet.

Sichere Up Dates, verpflichtende Authentisierung vor Zugriffen über IP Schnittstellen, Verbot der Nutzung von Standartpasswörtern im Netzwerkbetrieb, verpflichtende Nutzung kryptographischer Verfahren nach Stand der Technik sind die wichtigsten Punkte die DIN SPEC 27072 fordert.
Für den Gebrauchtszeitraum des IoT Geräts bedeutet das für die Hersteller, die Geräte durch up dates zu schützen.

Konkrete Anhaltspunkte für die Umsetzung von Security-by-Design und Security-by-Default sind in dem Dokument festgelegt und sollen bei der Konzeption und Entwicklung der IoT Produkte eingehalten werden.
Auslieferung, Inbetriebnahme, Individualisierung und Außerbetriebnahme sind dabei zu berücksichtigen.
Hersteller und Entwickler von Smart Home Produkten können die Spezifikation als Grundlage für Evaluierungs-und Zertifizierungsverfahren verwenden.
Produktzertifizierungen zur DIN SPEC 27072 sind von der BSI bereits in Planung

Weitere Informationen zur DIN SPEC 27072 erhalten Sie hier
www.din.de